Agenda 2024
Während bei der ersten Auflage von TACHELES das Thema Homologation von Level 3- und Level-4-Systemen und Fahrzeugen im Mittelpunkt stand, widmen wir uns dieses Jahr der Generativen KI mit Blick auf das Level 4- und Level-5-Fahren.
Wenn man den Versprechen glaubt, wird dieses mächtige Tool das autonome Fahren revolutionieren. Stimmt das? Was bringt generative KI tatsächlich für L4-/L5-Fahren? Werden dabei wesentliche Aspekte ausgeblendet? Was bedeutet generative KI für das Sicherheitsversprechen der deutschen und europäischen Automobilindustrie?
Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg loten wir mit exzellenten Industrie- und Wissenschaftsvertreter:innen die Möglichkeiten der Universaltechnologie aus. Expert:innen diskutieren mit den Konferenzteilnehmenden die beeindruckenden Potenziale und Fallstricke für das autonome Fahren. Im Rahmen von Workshops sollen unterschiedliche Herangehensweisen beraten, Handlungsoptionen entwickelt und Ideen gefunden werden, um den Hype rund um generative KI einzufangen und auf realistische Füße zu stellen.
Seien Sie mit dabei, wenn wir am 18. Juni 2024 in Karlsruhe eine nächste große Frage des autonomen und vernetzten Fahrens adressieren und mit der Community diskutieren!
| Moderation Cornelia Denk, BIT Technology Solutions GmbH Dr.-Ing. Miriam Ruf, KAMO: Karlsruhe Mobility / Fraunhofer ICT |
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| 08:45 | Registrierung |
| 09:30 | Grußwort des Schirmherrn Philipp Franke, Abteilungsleiter Mobilitätszentrale, vernetzte und digitale Mobilität, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg |
| 09:40 | Begrüßung des Gastgebers Prof. Dr.-Ing. J. Marius Zöllner, FZI Forschungszentrum Informatik und Karlsruher Institut für Technologie (KIT) |
| 10:00 | Keynote – Game Changer Generative KI: Euphorie, Angst, egal? Sascha Pallenberg, Tech-Blogger |
| 10:30 | Perspektive 1: Erstmal machen – “Move fast and break things” Dr. Axel Gern |
| 10:45 | Perspektive 2: AI’s Loose Screw Problem: Making AI Work in Automotive Jan Zawadzki, CertifAI GmbH |
| 11:00 | Pause |
| 11:30 | Panel- und Publikumsdiskussion: Was können wir und wo stehen wir bei Generativer KI? Was heißt das mit Blick auf die zentralen Herausforderungen des autonomen Fahrens? Wie gut sind wir positioniert hinsichtlich der Themen, Daten, Sicherheit, Rechenleistung, … ? |
| 12:30 | Pitches zu den Workshop-Themen |
| 12:45 | Mittagspause |
| 14:15 | Workshop Sessions mit Impulsvorträgen |
| 1. Metriken: Wer misst misst Mist Dr.-Ing. Matthias Schreier, Continental AG Prof. Dr.-Ing. Tim Fingscheidt, TU Braunschweig Darum geht es Metriken haben einen entscheidenden Einfluss auf das Design, die Entwicklung und die Optimierung von KI-Modellen im Bereich des automatisierten Fahrens, da sie die Ziele und Prioritäten für die Modellentwicklung festlegen und sicherstellen, dass das Modell die erforderliche Leistung und Sicherheit bietet. Welche Metriken gilt es genauer anzuschauen, um die Vorteile Generativer KI für die Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen voll ausspielen zu können? Welche Metriken sind wirklich relevant und sind Zwischenmetriken einzelner Komponenten des „Automated Driving Stacks“ (z.B. Perzeptions-Metriken) Teil der Lösung oder eher Teil des Problems? |
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| 2. Simulation: Generative KI für Simulationen im autonomen Fahren: Anforderungen, Potenziale und Grenzen Tille Karoline Rupp, Porsche Engineering Services GmbH Dr. rer. nat. Jan Hendrik Metzen, Robert Bosch GmbH Darum geht es (Echtzeit-)Simulation und Generative KI können in verschiedenen Bereichen zusammenwirken, um realistische und komplexe Szenarien zu erstellen, zu analysieren und zu optimieren, insbesondere in Bereichen, in denen reale Daten schwer zu sammeln oder teuer zu generieren sind. Die Integration Generativer KI in Simulationen kann dazu beitragen, die Homologation und Zulassung von KI-Systemen zu verbessern, indem sie realistische Testumgebungen und Szenarien bereitstellen, die eine umfassende Validierung und Zertifizierung ermöglichen. Was bedeutet das Versprechen in der Realität? Was sind die Pain Points und wie können sie gelöst werden? |
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| 3. Rahmenbedingungen: KI technisch und regulatorisch erfolgreich im Automobilumfeld umsetzen Jan Zawadzki, CertifAI GmbH Rebekka Görge, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) Darum geht es Der EU AI Act und sektorale Regulierungen legen die Rahmenbedingungen für die Nutzung von KI im Bereich des automatisierten Fahrens fest: Was sind die regulatorischen Anforderungen an die Nutzung von KI, welche Sonderregeln gibt es für generative KI und wie können die Anforderungen effektiv operationalisiert werden? Die Anwendung von (generativer) KI im und um das autonome Fahrzeug kann unter anderem dazu beitragen, die Effizienz, Vielfalt und Genauigkeit der Zulassungsprüfung von KI-Systemen für das automatisierte Fahren zu verbessern. Dies geschieht beispielsweise durch die Erweiterung der Testdaten, die Simulation komplexer Szenarien und die Generierung von Corner Cases. Gleichzeitig verstärken sich durch die Nutzung von generativer KI bestehende Risiken. Wie können Risiken von KI identifiziert, getestet und abgesichert werden, um eine sichere Nutzung unter Einhaltung regulatorischer Anforderungen zu gewährleisten? |
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| 16:15 | Pause |
| 16:45 | Paneldiskussion mit Workshopergebnissen und Perspektive im Klartext |
| 17:30 | Verabschiedung Prof. Dr.-Ing. J. Marius Zöllner, FZI Forschungszentrum Informatik |
| Danach | After Work im Smart Production Park |